Thüringer BNE-Siegel 2018

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Kollegiale Führungsbeobachtung

Eine kollegiale Führungsbeobachtung ist ein struktu-rierter Erfahrungsaustausch zwischen Natur- und Land-schaftsführerinnen und -führern, bei dem Führungen möglichst wechselseitig besucht werden. Beobachtung und anschließende Rückmeldung erfolgen wertungsfrei nach zuvor gemeinsam vereinbarten Prinzipien.

Die kollegiale Führungsbeobachtung ist stets freiwillig. Entscheidend für das Gelingen von kollegialer Führungs-beobachtung sind gegenseitiges Vertrauen und Offen-heit. Rhythmus und Anlässe kollegialer Beobachtung können in Abhängigkeit vom Bedarf individuell vereinbart werden.

Kollegiale Führungsbeobachtung ist ein Lerninstrument für die Natur- und Landschaftsführerinnen und -führer. Sie beinhaltet eine Vertraulichkeitsvereinbarung zwischen den Beteiligten. Die Ergebnisse der Beobach-tungen sind ausschließlich für die beobachtete Person bestimmt. Kollegiale Fürhrungsbeobachtung ist daher nicht zu verwechseln mit der Hospitation, die einmal innerhalb von fünf Jahren stattfinden muss und zusammen mit dem Besuch der Weiterbildungen Voraussetzung für die Aufrechterhaltung Ihres ZNL-Zertifikates ist.

Welche Möglichkeiten und Vorteile bietet das Instrument?

  • Natur- und Landschaftsführerinnen und -führer werden zur Reflexion Ihrer Führungen angeregt.
  • Sie können von den Erfahrungen, den Fähigkeiten und dem Wissen der Kollegen und Kolleginnen profitieren.
  • Sie bekommen Hinweise für die Verbesserung der Führungen.
  • Sie finden neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit.

In halbtägigen Schulungen werden die Natur- und Landschaftsführerinnen und -führer in das Instrument eingeführt. Sie lernen die verschiedenen Phasen und die Prinzipien der Führungsbeobachtung sowie mögliche Beobachtungskriterien kennen.

Termine für die nächsten Schulungen finden Sie hier.

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