Thüringer BNE-Siegel 2018

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Erste Prüfungswanderungen im ZNL-Kurs Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal

Frühlingshaft warm zeigte sich der Novembertag, an dem die ersten drei von insgesamt zehn Prüfungswanderungen im Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal stattfanden. Bedingt durch die Corona-Auflagen lief jede der drei Kursteilnehmerinnen, die an diesem Tag einstündige Auszüge ihrer Konzepte vorstellten, allein mit dem Prüfer.

Die erste Tour verlief nördlich von Falken und führte auf den Kahn, einen markanten Berg. Das Angebot der künftigen Natur- und Landschaftsführerin richtete sich an Kinder und war methodisch dementsprechend konzipiert. Muschelkalk, Ameisenhaufen und die Schwarzkiefer bildeten Themenschwerpunkte. Tour Nummer zwei begann oberhalb der Burg Normannstein in Treffurt. Im Mittelpunkt der Ausführungen der dort führenden ZNL stand eine riesige Kirschplantage mit rund 1.000 Bäumen. Ein zweites Schwerpunktthema bildete die Geschichte der innerdeutschen Grenze, die bis zum Herbst 1989 die Stadt nach Westen hin abschnitt. Die dritte Wanderung nahm Stift Wilhelmsglücksbrunn als Ausgangspunkt. Auf dieser Tour wurde neben anderem die Geschichte der Solequelle behandelt, der gegenwärtige Schutz und die Nutzung der Auenlandschaft dargestellt und auf die Qualitätsprodukte der Käserei im Stift hingewiesen. Weitere Stationen waren die mittelalterliche Werrabrücke nebst Liboriuskapelle, deren Geschichte zusammen mit der Historie der Creuzburg und der Vita der Heiligen Elisabeth sachkundig erläutert wurden.

Ende November, so der Plan, sollen die Prüfungswanderungen für den Kurs ihren Abschluss finden.

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