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Hospitation und kollegiale Beratung

Das ZNL-Zertifikat ist auf fünf Jahre befristet. Die einzelnen BANU-Bildungsstätten verlängern das Zertifikat bei Nachweis der erforderlichen Fortbildungen und Hospitationen. Innerhalb dieser fünf Jahre muss jede/r Natur- und Landschaftsführer/in mindestens eine Hospitation bzw. kollegiale Beratung vorweisen. Die Hospitationen werden im Rahmen einer Führung durch Mitarbeiter/innen der NNL oder weitere qualifizierte Personen durchgeführt, insbesondere durch entsprechend weitergebildete Natur- und Landschaftsführer.

Bei der Hospitation geht es nicht in erster Linie um eine Bewertung oder gar Prüfung. Vielmehr stehen der Beratungsaspekt und die kollegiale Hilfe im Vordergrund. Defizite werden angesprochen. Für die Natur- und Landschaftsführer ist eine qualifizierte Hospitation ein sehr gutes Lerninstrument.

2017 wird der Heimatbund Thüringen e.V. zwei Lehrgänge für Natur- und Landschaftsführer durchführen, die in ihrer Nationalen Naturlandschaft die Aufgabe der Hospitation übernehmen möchten. Ziel der Qualifizierung ist es, die zukünftigen Berater und Beraterinnen auf Hospitationen und ihre Rolle als kollegiale Partner vorzubereiten. Das umfasst einerseits die Vermittlung der zugrunde liegenden Qualitätsmerkmale guter Natur- und Landschaftsführungen („Was beobachte ich?“) und andererseits die Sensibilisierung für die Form der Hospitation („Wie beobachte ich?).

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